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Kendrick oder alles mal wieder Lamar, oder wie?

kendricklamar

Da ist es also das neue Kendrick Lamar Album.

Mit „To Pimp a butterfly“ legt der 1987 in Compton geborene Ausnahmemusiker sein drittes Studioalbum vor.

Nach dem großen Erfolg von „Good kid M.a.a.d city“ war das für den 23ten März von den Rap-Fans natürlich heiß erwartet worden und so erfreute das PR-Team um den amerikanischen Rapper mit der überraschenden digitalen Veröffentlichung bereits eine Woche vorher.

– Das Cover:

Hier war Meisterfotograph und Gewinner des World Press Photo Award Denis Rouvre am Werk. – Punkt für Tpab.

– Die Message

Wir müssen mehr bewegen. – Punkt für Tpab.

Die Musik:

Die Slackness und Coolness ist passe.

Kendrick will was und drückt die Texte in vielen Tracks nur so raus.

Das mag Manchen gefallen, das ist aber auch rauer, verspielter, dort kantiger und da zuckriger unterlegt.

Ein klares Zeichen:

Die durchgängige Harmonie von „Good kid M.a.a.d city“ ist nicht mehr ganz vorhanden. Die Welt hat sich weitergedreht.

Ob das wirklich eine Weiterentwicklung ist, ist nach dem ersten Hören schwierig zu sagen, denn wie für alle anderen Lamar-Alben gilt: Die Perlen erschließen sich nicht einfach sofort, meißt wurde man dafür belohnt, ob das diesmal auch der Fall ist?

Hier wird es klar politisch, hier soll es neu werden, aber eben ohne das Alte zu vernachlässigen.

Hier will man viel, aber, ob dabei nicht auch mehr Oberflächlichkeit Einzug gehalten hat?

Man muss ehrlich bleiben, kaum ein Künstler hat nach einem Riesenalbum noch einen draufsetzen können und

mit dem Song „i“ hat das Lamar auf jeden Fall geschafft. Ein Dancefloorkracher mit Soul, Funk und allem was man sich wünscht.

Ob das insgesamt mithalten kann oder sogar besser ist als „Good kid M.a.a.d city“ fällt zu beantworten zunächst äußerst schwer.

Hätte es den Vorgänger jedoch nicht gegeben, wurde man sicher über dieses Album jubeln.

Feiern darf man es auch so.

 



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