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„Lieben lassen“ oder rasanter Lesespass

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Es ist ein Buch, dass so schnell und rasant daherkommt, dass man entgegen den sonstigen Lesegewohnheiten, zu Anfang gar nicht zum Überlegen kommt, ob das hier Geschriebene einem überhaupt zusagt oder nicht. So schiesst einen der höchst abwechslungsreiche Stil (Frau Sommer schreibt eine Seite lang aus ihrer Perspektive, Herr Libbertz folgt jeweils aus der „Er“-Perspektive) dann in Windeseile in einen Hauptplot, in dem sich zwei Menschen unterschiedlicher Geschlechter ganz auf Augenhöhe begegnen und in dessen Liebeskampf wohl bald einer Unterliegen muss. Zwischen Exzess, Wahnsinn und Urängsten taumeln die Beiden derart, dass es einem großen Lesepass bereitet, und an dessen Ende es aber dann heißen muss: Lieben oder Lieben Lassen.

 

(Jonas Seidelmann)



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