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Aus gegebenem Anlass: Noch einmal unsere Kritik zu „Im Labyrinth des Schweigens“

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Den Deutsch-Italieniener Giulio Ricciarelli kennen Einige als Schauspieler, manche kennen auch seine Frau und ein paar kennen seine Kurzfilme.

Wer allerdings Giulio Ricciarelli wirklich ist, das ist Nebensache, zumindest, wenn es nach ihm selbst geht.

Auch die Lorbeeren des grandiosen Drehbuchs gibt er und da weist er mehrmals darauf hin, an Elisabeth Barthel weiter.

Um es kurz zu machen egal für was man ihn loben will, er verweist auf Andere und der meint das doch wirklich ernst!?

Filme, die jeder gesehen haben sollte?

„- Metropolis – Und täglich grüsst das Murmeltier – Der Pate“

Ein Buch, das sie loben könnten?

„Weisheit des ungesicherten Lebens von Allan Watts“

Giulio Ricciarelli ist das etwas ganz Einmaliges gelungen.

In seinem Debütfilm hat er nämlich so alles falsch gemacht, denkt man.

Er hat sich einem Thema angenommen, das schlimmer nicht sein könnte in der deutschen Geschichte.

Und dann sieht man diesen Film.

Fernab von einem schwer erträglichen Drama entwickelt sich ein Sog, der den Zuschauer bis zum Ende nicht mehr loslässt.

Im Zen Buddismus gilt es einen Zustand meditativer Versenkung zu erreichen.

Ich weiss nicht, ob Herr Ricciarelli Zen Buddhist ist, aber sein Film ist es.

Grandioses Kino.

Der deutsche Oscarbeitrag 2015.

 

 

10.9. 2014

(Roman Libbertz)



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