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Der König st tot, lange lebe der König….

 

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….oder so ähnlich könnte die Überschrift lauten. Kurz ist sie die Haltwertszeit im Leistungssport und das schon immer.

Dass man über zehn Jahre das Sandplatztennis jedoch derart dominieren könne, wie es der gebürtige Manacorer Rafael Nadal Parera getan hat, grenzt an ein Wunder.

Neunmal hat er die French Open bereits gewonnen.

Und 29 Jahre ist er nun alt, aber sein Körper noch viel mehr. Der Rücken, das Schlachtfeld eines jeden Tennisprofis ist aufgebraucht und das Handgelenk vielleicht sogar noch mehr.

Wie befürchtet war das heute nicht ganz der Nadal wie man ihn kennt, (dem Paradeschlag, der Vorhand fehlte es an Länge und der zweite Aufschlag war ein wenig kraftlos),

denn auch wenn man es nicht wahr haben will: Legenden können nicht ein Leben lang legendär bleiben.

Heute ist also ein Tennisgott aus dem Himmel abgestiegen. Und das nicht nur überaus verdient, spielt der Serben ja seit Jahren nun ein Tennis, das man eher Robotern als Menschen zutrauen würde. Die Zeit der vorhersehbaren Finalsiege bei den French Open ist heute zu Ende gegangen.

„Es war nur das Viertelfinale. Ich kämpfe um den Titel.“

Es sei denn natürlich, es setze nun wieder eine lange Regentschaft an.

 



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