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Fabian Hischmann muss man lesen. Wir haben mit ihm geredet.

FabianHischmann

Fabian Hischmann wurde 1983 in Donaueschingen geboren.

Fabian Hischmann ist Dichter und er ist Denker.

Fabian Hischmann ist eine großartige neue Stimme in der deutschen Literaturlandschaft.

Und mit seinem großartigen, nachdenklich wie poetischen Roman „Am Ende schmeißen wir mit Gold“ hat er das eindrucksvoll unter Beweis gestellt

Es ist ein Buch über das Erwachsenwerden, über den Verlust, über das Äbrücken von Sichtweisen und über Metaphern, die manchmal gar keine sind.

Grund genug uns mit dem Autor zu treffen.

 

C+C: „Wie kamst du auf den Titel?“

Fabian Hischmann: „Ich wollte einen Titel mit Pop Appeal. Und gleich auf dem Cover eine Fährte legen.“

Gab es ein alternatives Ende?

„Nein. Für mich ist es auch, obwohl es oft so rezipiert wird, kein klares Happy End. Kapitel 0 lässt offen, wie es mit Max weitergeht.“

Schreibst du Anfang und Ende zuerst oder wie gingst Du beim Schreiben vor?

„Ich notiere viel. Und dann puzzle ich, meistens vom Anfang zum Ende hin.“

Welche Tages oder Nachtzeit schreibst du gewöhnlich?

„Überwiegend morgens.“

Wie nähert man sich dem Thema Tod?

„Schwierig. Autobiographisch ist es nicht wirklich. Man spricht viel und hört zu. Max´Eltern sterben im Buch, meinen Eltern geht es gut, aber die Angst sie nicht mehr zu haben, wird mit dem Alter automatisch ein bisschen größer.“

Warst du mal auf Kreta?

„Ja, mehrere Male. Ich habe ein Faible für Inseln.“

Woher kommt deine Leidenschaft für das Schreiben?

„Es macht mir wahnsinnig viel Spaß und strengt mich gleichzeitig wahnsinnig an. Euphorie und Verzweiflung liegen da nah beieinander. Momentan macht es einfach Sinn für mich.“

Wie kam es zu der eher ungewöhnlichen Entscheidung die Kapitel eher kurz zu halten?

„Ich lese selbst viel, auch wenn ich unterwegs bin und sich nur kurze Zwischenräume dafür auftun. Ich finde es dann gut, diese abschließen zu können.“

Letzter Urlaubsort?

„Sardinien“

Lieblingsfilm?

„E.T., Stand By Me, Almost Famous und Good Will Hunting. In dieser Reihenfolge.“

Erstes Buch?

„Das große Janosch-Buch“

Lieblingsautoren?

„J.D. Salinger, Bret Easton Ellis, Astrid Lindgren“

Lieblingsbuch?

„Unter Null.“

Erste Platte?

„Eher schlimm. Eurodance, Masterboy: Feel the Heat of the Night“

Letzte Platte?

„Tobias Jesso jr.“

Letztes Konzert?

„Evan Dando“

Was wäre deine Henkersmahlzeit?

„Schnitzel mit Spätzle und Soße.“

Lieblingsfigur in der Geschichte?

„Harvey Milk“

Schenkst du uns eine Lebensweisheit?

„Es gibt nur cool und uncool und wie man sich fühlt.“

Lieblingswort?

„Frühling“

Wie haben es deine Eltern aufgefasst als du ihnen eröffnetest Schriftsteller werden zu wollen?

„Oh oh.“

Schreibst du an was Neuem?

„Ja, einen episodischen Erzählungsband.“

Was machst du heute noch?

„Ich gehe in die Sonne auf das Tempelhofer Feld. (Fabian Hischmann wohnt in Berlin)“

Und was passiert als Nächstes?

„Musik, duschen.“

Wir danken Dir für dieses Interview.

Und deinen tollen Roman.

 

Foto: Rabea Edel



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