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Tod den Hippies oder der neue Roehler

 

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Der neue Oskar Roehler.

Der nächste Teil aus dem Leben des Schriftstellers, Regisseurs und Drehbuchautors.

Dieses Mal die 80iger Jahre, dieses Mal Berlin.

Alles in knallig, alles ist überdreht, alles ist siffig.

Punk, hier eher als Lebensgegenentwurf gemeint, sucht sich seinen Platz in der Gesellschaft.

Und Tom Schilling, so hat mal das Gefühl, könnte mittlerweile selbst einem Springerstiefel mühelos Glanz verleihen.

Großartig, wie er dem Alter Ego des Regisseurs hier Leben verleiht.

Aber auch die Geschichte ist schön skurill, kurzweilig und mit vielen Lachern gespickt.

Kurzum: Fans kommen hier auf ihre Kosten, aber auch der „normale“ Kinogänger kann hier einiges finden.

Gerade im Kontext der gewöhnlichen deutschen Kinolandschaft gelingt es Oskar Roehler jedes Mal aufs Neue wieder so frisch, experimentell und andersartig daher zu kommen,

auch wenn das manchmal hier und da ein wenig zu viel ist. Na und!

Auch toll: Frederick Lau, Emilia Schüle und Hannelore Hoger.

 



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