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Inherent Vice hmmmm

 

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„Inherent Vice“ lebt von seinen Schauspielern, allen voran Joaquin Phoenix.

Das „Inherent Vice“ aber nicht der Film geworden ist, den man, vor allem nach dem grandiosen Trailer, von Enfant Terrible Paul Thomas Anderson erwartet hat, liegt weniger an der Inszenierung, als vielmehr an der literarischen Vorlage.

Thomas Pynchon ist fast schon ein amerikanisches Nationalheiligtum, er ist die literarische Manifestation der Postmoderne und genau darin liegt das Problem des Films.

Was in erzählten Gedanken problemlos funktioniert, erledigt sich ohne sie in sinnlose Verweise und zumindest skurille, jedoch im Grunde unbedeutende Dialogen.

Was bleibt sind tolle Bilder, ein Ensemble dem man ewig zuschauen könnte, aber eben auch diese belanglose Hippiedetektivgeschichte.

Aus einen mittelmäßigen Buch kann man ein gutes Drehbuch machen. Aus einem schlechten Drehbuch kann man keinen gute Film machen.

Weder das Buch noch das Drehbuch erlaubten einen bedeutenden Paul Thomas Anderson Film.

Auch Meisterregisseure können aus Mittelmaß keinen Diamanten zaubern.

Trotzdem immer noch weit über dem Mainstream.

 



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