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Mark Leckey macht sein Ding

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(Foto: Mark Blower)

Mark Leckey hat den Turner Prize gewonnen.

Das ist nun ein paar Jahre her.

Das Video dazu gibt es aber trotzdem im Haus der Kunst noch zu sehen,

obwohl, ja obwohl Leckey so grossen Wert auf Aktualität legt.

Ja sogar so sehr dass er nach der Kunsthochschule an die zehn Jahre Schaffenspause einlegte,

auch weil er nicht zu Epoche gehören wollte der Koons oder wie sie alle hiessen.

Leckey ist anders, das ist einem sofort klar. So anders, dass sich seine Kunst ohne Erklärung kaum erschliessen will.

Leckey fertig Kollagen, aus Allem, was ihm zur Verfügung steht, dabei ist jedoch keinesfalls an Rauschenberg zu denken.

Leckey fertigt Kollagen in Raum, Ton und Film. Das ist nicht nur erfrischend anders, sondern auch herrlich erfrischend.

Mark Leckeys Kunst erlaubt es einem  eintauchen in seinen Kopf, dass man dazu kleine Erklärungshilfen benötigt, tut den Werken keinen Abbruch.

  30.1 – 31.5. 2015 im Haus der Kunst, München.

 

p.s

Im März findet eine Performance mit Florian Hecker statt, im April eine Führung durch die Ausstellung mit Kerstin Brätsch, und im Mai ein Künstlergespräch mit Mark Leckey. Einzelheiten werden noch bekannt gegeben.



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