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„Eine Taube sitzt auf einem Zweig und denkt über das Leben nach“ oder die Bleiche des Lebens

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Sich nicht festlegen, sich nie sicher sein können.

Geplagt von immer selben Mustern und Systemen, genau davon handelt Roy Anderssons dritter, hoch dekorierter Teil seiner Trilogie über die Menschlichkeit.

In starren Einstellungen, ohne Schnitte oder Schwenks winden sich die Protagonisten in ihren Bildern,

meisst kreideweiss, geschlagen, entkräftigt und sogar sterbend. Das ist traurig, aber auch komisch.

Und so gelingt Anderson mit „Eine Taube sitzt auf einem Ast und denkt über das Leben nach“ eine provokante Abbildung des Lebens.

Diesem Kunstfilm schafft es auf seltsame Weisedoch tatsächlich eine Art Metaphorik des Lebens einzufangen.

Anders, skurril, witzig, ernüchternd und alles andere als ein gewöhnlicher Spielfilm.

 



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