Allgemein

„Wer hat Angst vor Virginia Woolf“ von Martin Kusej oder Ein Stück wie ein Strick

 

Virginia-Woolf_18_Foto_Pohlmann

(Fotos: Andreas Pohlmann)

Ein Stück wie ein Strick,

das einem allmählich das Lachen im Halse stecken bleiben lässt,

und schließlich mehr und mehr die Luft abschnürt.

Einen der großen dramatischen Stoffe, die Martin Kusej da für seine Spielzeiteröffnung genutzt hat. Das passt.

Dabei allein Bibiana Begelau im Zusammenspiel mit dem stets genial unaufgesetzt spielenden Norman Hacker zu erleben ist ein Ereignis.

So ist aus Edward Abelee´s Stück mehr Geschlechterkampf als Klassenkampf geworden und Kusej bleibt damit seiner Linie treu geblieben.

Das Publikum wird es ihm, so darf angenommen werden, an der Theaterkassen wie sooft, zu Recht, noch lange danken.

2 Stunden ohne Pause im Residenztheater in München.



Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.