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„The Interview“ – Der Film, der Mythos, die Diskussion. Und wie isser?

 

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Über kaum einen Film ist im Vorfeld wohl mehr geschrieben und gesprochen worden als „The Interview“.

Und natürlich ist das kalkuliert worden, allein das Ok der amerikanischen Regierung musste hier vorher ja angeblich eingeholt werden.

Einen Diktator der Lächerlichkeit preis zu geben, so wusste Charlie Chaplin schon, ist ein probates Mittel dessen Anhängerschaft zu verringern.

Muss man „The Interview“ allein dahingehend also bereits schon gut finden oder wird hier mit oberflächlichen politischen Klischees und einer perfide vorbereiteten und exzellent aufgegangenen Werbestrategie nur groß Kasse gemacht?

Dazu muss man den Film sehen. Man muss ihn zumindest sehen, um diskutieren zu können, denn genau das ist es, was dem ganzen Rummel oder der gebetsmühlenartigen Schwarz-Weiss-Malerei fehlt.

Es geht nämlich nicht darum, ob man so einen Film machen darf, bereits in der Hot Shots-Reihe wurde Saddam Hussein derart aufs Korn genommen und verheizt, ohne dass es irgendwelche großen politisches Streitigkeiten nach sich zog. Natürlich darf man.

Mit seiner, laut amerikanischer Regierung, gezielten Gegenaktion hat Kim Jong-un den Film derart erhöht, dass er ihn von nun an immer verfolgen und vielleicht auch die Schar seiner Fans verringern wird.

Ja man muss den Film allein deswegen gut finden, und auch weil die Moral der Geschichte ist, dass Rache eben meißt zum Gegenteil gereicht, ein weiteres nordkoreanisches Hinterfragen ihres Führers dabei herausgekommen sein könnte und am Ende eben auch ein weiterer grundsolide geskripteter und witziger Rogen-Franco-Film.

„Haters gonna hate, ain´ters gonna ain´t.“

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