Allgemein

Baran bo Odar oder überhäuft ihn bitte mit Preisen

still-of-baran-bo-odar-in-das-letzte-schweigen-(2010)_cb

Baran Bo Odar hat es geschafft. Mit „Whoami“, seinem exzellenten Hacker-Thriller zeigt er, dass in Deutschland doch mehr als nur Komödien und Tragödien möglich sind. Der, in der Schweiz geborene, sechsunddreissigjährige Regisseur könnte das langersehnte Licht am Ende des deutschen Thrillertunnnels eingeläutet haben. Grund genug ihn ein bisschen besser kennenzulernen.

Wie kam es zu „Whoami“ ?
Durch einen Anruf.
(von den Filmporduzenten Wiedemann&Berg, die ihm 2 Wochen Zeit für die Ausarbeitung einer Hackerfilmidee gaben)

Hätten sie zu Anfang gedacht, dass alle Schauspieler zusagen?
Nein… oder doch. Ich glaube, die hatten alle Lust bei diesem Projekt mitzumachen und sich beim Spass haben abfilmen zu lassen.

Wieso überhaupt Regie?
Was anderes kann ich nicht.

Ist das deutsche Filmhochschulsystem ihrer Meinung nach am Puls der Zeit?
Nein. Leider nicht. Ist fast schon eine mittlere Katastrophe. Ich hoffe, es ändert sich bald etwas.

Als Kind wollten sie werden?
Müllmann.

Lieblingsfilm?
Blade Runner, Lawrence of Arabia und Heat.

Deutsche Filme der letzten Zeit, die sie überzeugten?
Ist lange her. M, eine Stadt sucht einen Mörder von Fritz Lang… Oder wie heisst nochmal dieser Hackerfilm? Who Are You?

Ihr letzter Urlaub?
Norden von Mallorca. Kann ich nur sehr sehr empfehlen.

Was wäre ihre Henkersmahlzeit?
Schnitzel mit Pommer und eine Spezi.

An einem freien Tag machen sie folgendes?
Mit meiner Tochter spielen, über Filme nachdenken, Boot fahren, malen oder am liebsten gar nichts machen, an die Decke starren.

Ein gewöhnlicher Arbeitstag sieht bei Ihnen folgendermaßen aus?
Aufstehen, arbeiten, hinlegen.

Ihr Lieblingsfilmfigur?
Der Joker.

Über was würden sie immer schon gerne einen Film drehen?
Akira.

3 Bücher, die sie loben können?
Umberto Eco’s Foucaultsche Pendel, Wolfgang Herrndorf’s Tschick und David Peace’s 1974.

Ihre Lieblingsfarbe?
Schwarz.

Und last but not least, bitte vervollständigen:

„Film ist……Film. Nicht mehr und nicht weniger. “



Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.