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Sommergäste @ Residenztheater

v.l. Thomas Lettow, Enea Boschen, Valentino Dalle Mura, Robert Dölle, Thomas Reisinger © Sandra Then

Ein elegischer Reigen auf der Drehbühne.

Eine rhythmische Abfolge von Pärchenbildungen und Wortgefechten, das sind hier die „Sommergäste“ von Maxim Gorki.

Uraufgeführt im Jahre 1904 bringt das Residenztheater in seiner zweiten Premiere unter der Intendanz von Andreas Beck mit dem britischen Regisseur Joe Hill-Gibbins am Steuerrad  das „große Menscheln“ auf die Bühne. Und die driftet nicht, die Inszenierung schweift nie ab und findet nach 30 Minuten eine Sog, den man in den Monaten vor der Sommerpause im Residenztheater seltener sah.

Die Figurenzeichnungen wie Dialoge sitzen gekonnt ohne jemals aufgesetzt oder gewollt zu wirken. 

Besonders hervorzuheben aus dem grandiosen Ensemble sind Hölle, Hobmeier, Manthai und Jung.

Zuhören, mitdenken und schmunzeln.

Das macht Lust auf mehr!

Danke Herr Beck.

Bühne Johannes Schütz

Kostüme Astrid Klein

Musik Polly Lapkovskaja

Licht Tobias Löffler

Dramaturgie Ewald Palmetshofer 



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