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Blackbird von Matthias Brandt

Seit seiner „Raumpatrouille“ steht es außer Frage, dass Matthias Brandt schreiben kann.

Auch in „Blackbird“ entführt er uns wieder in „seine“ bundesrepublikanische Welt der Siebziger.

Anhand des fünfzehnjährigen Motte, dessen Freund plötzlich an Krebs erkrankt, sorgt man sich als Leser, um die Welt, das eigene Ich und selbstverständlich seinen besten Freund, den das Schicksal so jäh aus den Freuden des Lebens riss.

Was inhaltlich fast banal daherzukommen scheint, entfaltet sich von Seite zu Seite wie eine Blume dessen Bouquet noch lange nachwirkt.

Wer „Tschick“ von Herrndorf mochte, findet hier nochmals literarische Steigerung.

Großartig melancholisch, großartig traurig, großartig!

 

Eine wunderbare Geschichte über die Liebe, Verständnis und den Tod.

Auch als Hörbuch wärmstens zu empfehlen.



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