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DIE DUNKLE SEITE DES MONDES

 

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ist sicherlich eins der ungewöhnlichsten Bücher des schweizer Autors Martin Suter, der seit über einem Jahrzehnt nun Publikumserfolge nahezu in Dauerschleife produziert.

„Die dunkle Seite des Mondes“ bewegt sich im Gegensatz zu vielen Werken aus seiner Feder jedoch fernab von Heiterkeit und Wortwitz, es ist abgründig und zieht einen (mittels eines feinen schriftstellerischen Schachzugs) bald regelrecht mit sich. Das Buch ist unbequem, von Anfang an und gerade deshalb ist es um so schöner, dass Port au Prince und Iris in Koproduktion mit SWR & ARD Detego und Film1 es wagen und hier eben einmal nicht auf den weitläufig ausgetrampelten Wegen der deutschen Kinolandschaft wandeln. Die Besetzung lässt sich mit Herrn Bleibtreu, Nora von Waldstätten und Herrn Prochnow ebenso mehr als vorzeigen. Und auch mit Stephan Rick, der hier, wie bei vielen mutigen deutschen Filmen der letzten Zeit neben dem Drehbuch auch die Regie auf sich vereint, ist ein Mann am Werk, der mit „Unter Nachbarn“ bereits so manches bewiesen hat. Der Dreh hat begonnen und man darf also gespannt sein.

Wer nicht so lange warten will, das Buch ist bei Diogenes erschienen.

Für mich klar Suters bester Roman.

R.L

 

 

 



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