Floria Tosca, wer kennt sie nicht, die, der ein so großes Leid widerfährt.

Bereits 2010 wurde Luc Bondys Inszenierung an der Bayerischen Staatsoper gezeigt. Fast denkt man eine entkernte Tosca kommt hier zur Schau und dann packt es einen doch derart in aller Vielfalt, gerade wenn Angela Gheorghiu und Joseph Calleja sich stimmlich losreissen. Besonders die Drosselung des Tempos und das Bühnenbild von Kristine Jurjane, speziell zu Beginn des letzten Aktes ist bereits die Eintrittskarte wert.

Puccini in glasklarer und doch euphorisierender Form.