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„1968“ @ Münchner Kammerspiele

Vieles hat man an diesem Abend erwartet, aber nicht das.

„EINE BESETZUNG DER KAMMERSPIELE VON LEONIE BÖHM, COLLECTIF CATASTROPHE, GINTERSDORFER / KLASSEN, HENRIKE IGLESIAS, ELFRIEDE JELINEK, WOJTEK KLEMM, ANNA-SOPHIE MAHLER, RAUMLABOR BERLIN, ALBERTO VILLARREAL“

las man vorab.

Dann stand man da und tanzte zum Takt von „Ohne dich schlaf´ ich heut´ Nacht nicht ein“ der Münchner Freiheit,

als (vom Publikum energische geforderte) Zugange ein weiteres Mal gesungen vom Duo Schmauser/Vögeler und ist glücklich.

Glücklich über einen Abend, der Theater zelebriert in seiner Performance, Melodik wie Texttiefe.

Und auch wenn der Abend sich an ganz kurzen Momenten an seinem eigenen Drang hochjazzt,

ist er rundum gelungen und bietet genau das, nach dem das Münchner Publikum so eifert und gerade unter Lilienthal mittlerweile verlassen kann:

Ein Spektakel.

Die Kammerspiele haben vielleicht noch nie so viel Spass bereitet.

Theater am Puls der Zeit.

 

 



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