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„Trommeln in der Nacht“ @ Münchner Kammerspiele

Rüping, den Namen kennt man nicht erst seit seinem fulminanten „Hamlet“.

Bei ihm wirkt das Aufrührerische nicht aufgesetzt,

das Gewollte einfach im Rhythmus,

und Mutiges kaum einmal übers Ziel.

So ist auch sein „Trommel in der Nacht“ geworden,

ohne zu viel zu verraten braucht es bei diesem Brecht nur 2 große Einfälle,

um aus dem klassenkampf-getriebenen, tragischen Heimkehrerstück einen echten Nachdenker zu machen.

Und da auch wieder:

Selbst das Bombastische wirkt bei dem 1922 an den Kammerspielen seinerzeit uraufgeführten Stück im Takt der Musik so lieblich,

zornig, ironisch untertont, dass es eine echt Freude ist.

Ein echter Rüping.

Wiebke Puls, Nils Kahnwald und Damien Regbetz gewohnt großartig.

Großer Applaus.

 



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