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„On the road“ in den Münchner Kammerspielen

Nahezu jeder hat der Roman gelesen,

und wenn dem so ist, hört man ihn sofort,

diesen Sound, diese Vibration,

die Kerouacs Worte hinterlassen, die sich fast eingebrannt haben.

Im Grunde naheliegend jene kultigen Seiten über Freiheit, Verrücktheit und Leere zu vertonen, aber ganz so leicht ist es mit der Analogie dann doch nicht und noch viel schwerer das überhaupt zum Gelingen zu bringen.

Man muss das Buch schon gelesen haben, und soviel war es auch schon mit der Kritik an dieser Inszenierung des Ungars David Marton 2017 an den Münchner Kammerspielen.

„On the road“ wird vor allem Dank Jelena Kuljic auf der Bühne zu Free-Jazz, genau dem Rhythmus der Romanvorlage –

wunderbar jene Szene mit selbstgebauten Klangmustern, die vom Geräusch der Züge zu dem von Helikoptern changieren.

Ja, vor allem die hervorragenden musikalischen Momente lassen einen hier erleben.

Eine Dame bemerkte im Anschluss so treffend:

„Die Kammerspiele werden immer noch immer besser.“

Ja.

Die Spielzeit ist eröffnet.

 

 



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