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Herausragend: „Point of no return“ @ Münchner Kammerspiele

 

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(v.l.: Niels Bormann, Wiebke Puls)

Der Terror hat Europa erfasst!

Wie können wir uns schützen?

Was tun, wenn wir persönlich betroffen sind?

Sind die Täter die selben wie früher?

Inwiefern darf man der Berichterstattung glauben?

„Zuerst dachte ich: endlich sind wir die Ersten und nicht Berlin“

Wenn einem das Lachen im Halse stecken bleibt,

ist das emotional nicht gut,

wenn man aber zu lachen vermag, 

und sich dennoch das gesamte Repertoire des Terrors vor einem aufbaut,

ist das eine Leistung, die man von einem Theaterstück so gar nicht erwartet.

Hier wird die Decke weggezogen,

die Decke des Schweigens,

der Medien,

der Panik,

und auch der Statistik.

Zeitgemäßer und besser kann Theater kaum sein.

Yael Ronen legt den Finger in die Wunde,

und das ohne Schmerzen.

Herausragend!

 

 

Photo: David Baltzer



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