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Das Universum des Helmut Dietl

9783462049800

Was ist über Helmut Dietls Werk nicht schon gesagt worden?

Dieses traurige Lachen, diese Situationskomik, dieser ständig, schwankende Balance-act im Sicheren

und diese tragische Satire, all das war sein Metier, nein besser, dessen König war er.

München, besser Schwabing ja allein reichte ihm, um uns die Welt zu erklären.

Mit mehr als jeweils zehn Drehbuchfassungen schliff er Dialoge für die Ewigkeit.

Er, der Dandy-autor, der seine quijotischen Versuche unablässig im eigenen Leben vollführte,

vielleicht um noch mehr an die Essenz der Lebens zu gelangen.

Getreu dem Motto, dass man Leben nicht an Orten, sondern bei Menschen findet,

sah er der Menschenfreund, wie Feind stets ganz genau hin.

Das Leben war sein Fiktionsstoff, und so ist es ja nur folgerichtig,

das mit seiner Biographie „A bissel was geht immer“ nun  bruchstückhafte Erinnerungen vorliegen,

mit einem brillianten Nachwort von seinem Freund Patrick Süßkind und das Buch nun lediglich den Teil abschließt, der bis dato noch so unbekannt war.

Ein letztes Mal darf man Eintauchen in Dietls genialen Kosmos aus Schein, Pathos und Heimatgefühl.

Ein Genie war er, und mit seiner Situationskomik hat er uns so oft und so herzhaft lachen lassen über diese Tragödie namens Leben.

Danke.

„Na,

ah,

ja.“

 

 

 



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