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Gerhard Polt! Gerhard Polt!

Ekzem Homo-622-©-Andrea Huberjpg

Einem Großmeister bei der Ausübung seiner Kunst zuzusehen ist etwas Gigantisches.

Während andere Bühnenkünstler landauf, landab ihre Programm spielen, schlüpft der gebürtige Münchner in mehr als zwei Stunden in so viele verschiedene Rollen, dass einem fast schwindelig wird vor Lachen, wie Staunen.

Wie eh und je ist kein Thema vor ihm sicher, doch so spielerisch wie er heutzutage von einem Thema zum anderen tanzt,

dabei nur so seitenhiebt auf die Sozialklassen, Parteien und andere Heucheleien, da besteht kein Zweifel:

Das ist der beste Gerhard Polt, den es je gab!

Anschauen! Anschauen! Anschauen!

Egal wo, egal wann!

Das aktuelle Programm läuft in den Münchner Kammerspielen:

EKZEM HOMO

VON UND MIT GERHARD POLT UND DEN WELL-BRÜDERN AUS’M BIERMOOS, INSZENIERUNG: JOHAN SIMONS

Der Einzug von Gerhard Polt 1979 mit „Kehraus“ in den Werkraum der Münchner Kammerspiele und vor allem die Erfolgsproduktion „München Leuchtet“ (1984), der weitere folgten, knüpfte an die Tradition an, sogenannte „Kleinkünstler“ einzuladen, die große Bühne zu bespielen. War es in den zwanziger Jahren Karl Valentin, so standen mit Gerhard Polt, Otto Grünmandl, Dieter Hildebrandt, Gisela Schneeberger und der Biermösl Blosn Künstler außergewöhnlicher Güte auf der Bühne, die sich mit ihren hochpolitischen Revuen in der Stadt positionierten. Nach dem Hausmusikabend „Fein sein, beinander bleibn“ von den Geschwistern Well wird nun mit „Ekzem Homo“ eine neue Revue von und mit Gerhard Polt und den Well-Brüdern in das Schauspielhaus ziehen.

„Es ist schön, wenn auf der Bühne erst etwas entsteht, was man nicht vorher geschrieben oder geplant hat. Und da sind wir froh, dass der Chef, der Johan Simons, die Regie übernimmt. Da bin ich jetzt schon gespannt, wie der Johan einen Jodler inszeniert.“ (Christoph Well)

MIT Gerhard PoltStefan Merki, Well-Brüder aus’m Biermoos, Christoph Well, Karli Well, Michael WellSTATISTERIE Funke Konate INSZENIERUNG Johan Simons BÜHNE UND KOSTÜME Sina Barbra Gentsch LICHT Stephan Mariani DRAMATURGIE Matthias Günther

 

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