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Yesterday said tomorrow @ Kammerspiele München

 

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Ist das eine Dystopie?

Bemüht man sich hier Anleihen von Kroetzs „Wunschkonzert“?

Ist das das 1984 in 2015?

Ist das ene Performance oder noch ein Theaterstück?

In Grunde werden all diese Fragen obsolet,

denn man taucht ein in diese von Giescheand und Alexander Giesche konstruierte derart umkommunikative Welt,

in diese irrinnigen Suche nach Vollständigkeit der eigenen Seele, so ganz ohne Spiegelung an Anderen.

Und man ertappt sich.

Ganz werden so ganz alleine?

Und über allem steht die Frage des Prologs:

Sich unterhalten ohne Worte geht das denn überhaupt?

Ein Schauspiel, das zum Nachdenken anreget.

(Bild: Gabriela Neeb)

 



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