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Aus Pete wird Peter und die Libertines sind zurück

 

Anthem-For-Doomed-Youth

Der Mythos ist so groß.

Größer als das musikalische Schaffen.

Und was vor elf Jahren funktioniert hat, funktioniert elf Jahre später ebenso.

Man muss also keine böse Zunge besitzen, um bei den jüngsten Konzertabsagen auch ein wenig Kalkül mitzuschmecken.

Über da letzte Jahrzehnt hat Pete Doherty, der neuerdings Peter genannt werden will,

seinen Ruhm vor allem durch seine chaotische Beziehung (und dessen Nachklang) zum englischen Nationalheiligtum Kate Moss fast ins Unermessliche gesteigert.

Kaum ein Teenager der, den in Hexam geborenen und ehemaligen Studenten englischer Literatur nicht kennt.

Personenkult, der, nach ein paar ansehnlichen Werken, nun wieder unterfüttert werden muss.

Natürlich ist es traurig, dass ein so jungen Mensch immer wieder in die Fänge seiner Sucht zurückkatapultiert wird, doch tragischerweise drängt sich eine Frage auf:

„Wo wäre Pete(r) Doherty beruflich ohne sein ausschweifendes Leben?“

Ob er mit den Libertines so groß geworden wäre, dass jeder seine Musik und nicht seine Person kenne?

Ob sich die Libertines im Erfolg getrennt und er dem Starleben abgeschworen hätte?

Man weiss es nicht und letzen Endes ist es auch ganz egal, fest steht:

Es gibt ein neues gutes Album der Libertins, (vielleicht ihr bestes bis dato).

Und Peter Doherty scheint so fit, künstlerisch wieder aktiver sein zu dürfen.

Am Können war sowieso nie zu zweifeln.

„You are the suvivor of more than one life“

 



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