Allgemein

„Jeder Tag gehört dem Dieb“ oder versprachlichte Ratlosigkeit

Cole_24772_MR1.indd

Dass der 1975 in Amerika geborene Teju Cole schreiben kann, wissen selbst Spatzen auf ihren Dächern.

Mit seinem Roman „Open City“ hat er sich schließlich in die Köpfe und Herzen vieler Menschen rund um den Erdball geschrieben.

Dass jedoch seine Erzählung „Jeder Tag gehört dem Dieb“ nicht früher übersetzt wurde, ist unverständlich.

In bester Max Frisch-Manier sediert Cole das Heimatland seiner Eltern.

Ein wunderbarer Ich-Erzähler in den Straßen von Lagos zwischen Gefühl, Vernunft, Ratlosig und zum Teil Hilflosigkeit.

Ein klarer Blick auf ein zerrissenes Land.

Und große Erzählkunst.

So klingt Weltliteratur.

Lesen!

 

 

Foto: Tim Knox (eyevine)

 

 



Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.