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Becks letzter Sommer oder es geht auch anders, sogar in Deutschland

 

Becks Plakat_Detail

„Deutsche Filme, die schaue ich mir gar nicht mehr an!“

„Das sind doch nur flache Komödien oder Nazidramen.“

So oder so ähnlich hört man das mittlerweile oft, und wer kann es dem „unterhalten werden wollen“-Kinobesucher schon verdenken?

In einem Horror Film bekommt man Angst.

In einem Actionfilm bekommt man Spannung.

In einer Komödie will man lachen.

Und in einem Drama und so weiter….

Im besten Fall funktioniert das, wie bei einem tollen Gericht und von jedem ist etwas dabei.

Und manchmal reichen auch bereits zwei, mit sich harmonierende Zutaten aus, es wunderbar aufgehen zu lassen.

„Für Genre gibt es keinen Markt“ führen viele hierzulande an und argumentieren damit irgendwie exakt gegen sich.

Denn genau das ist der Deutsche Film doch: Genrekino bis zum geht nicht mehr.

Also, selbst wenn „Becks letzter Sommer“ nicht so ein schöner FIlm geworden wäre, müsste man die Produzenten allein bereits deswegen auf einen Sockel stellen.

„Wie? Der deutsche Film, eine Tragikkomödie, na ja ich weiss nicht.“

Eine Reise aus dem eigenen Kosmos und von Deutschland in die Welt, vielleicht sogar bis nach Istanbul.

Das eigene Leben hinterfragen und ausziehen, um zu sehen, ob das etwa schon Alles ist.

Rausfinden wer man eigentlich ist und an wen man sich da vielleicht nur gewöhnt hat zu sein.

Von all diesen und weiteren existentiellen Fragen handelt „Becks letzter Sommer“ und von viel Freundschaft, Liebe, Musik, Extase und Umarmen.

„Becks letzter Sommer“ ist ein ganz tolles Buch, aus dem nun ein sehr schöner Film geworden ist.

Das mögen manche zu undeutsch nennen, aus der Zeit gefallen, zu wenig auf Punchlines, aber tatsächlich ist Zeit nicht nur deutsches Genrekino mit hohen Besucherzahlen zu beschenken.

Bei Beck kann man damit anfangen.

p.s

Und auch als Musikfilm funktionert „Becks letzter Sommer“ nicht zuletzt dank des fulminaten Soundtracks der Band „Bonaparte“.

 

 

 



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