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„Alki Alki“ von Axel Ranisch oder einfach der neue Film vom neuen Fassbinder

 

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Was kann man über Axel Ranisch sagen?

So viel, aber vor allem alles in dieselbe Richtung.

Der teilzeitschauspielende (z.B „Zorn“ ZDF) Ausnahmeregisseur, Drehbuchmeister und das Dialoggenie aus Lichtenberg hat nun sein neuestes Werk auf dem Filmfest München vorgestellt,

und wie sollte es wohl anders sein, sich damit wieder breit breit gemacht im Herzen der Festivalbesucher.

Wieder einmal stellt Ranisch unter Beweis, dass nichts fest steht, alles fließen darf, wenn eben nur das Timing stimmt.

Es scheint mittlerweile fast so, als ob der ehemalige Schüler von Rosa von Praunheim in der früh aufstehen, mit seinem Lieblingscast einfach sofort drauflosdrehen könne und das Ergebnis wäre besser als eine Vielzahl der Filme hierzulande.

„Alki Alki“ hat trotz oder gerade wegen seines schweren Themas, Alkoholsucht, einen Rhythmus, ist so leichtfüßig inszeniert, wimmelt von so großartigen Einfällen und vergisst auch keinen leisen Moment,

dass man den Film sofort noch einmal sehen will, denn mit Sicherheit hat man doch irgendein brilliantes Detail übersehen.

Ranisch ist so gut, ob er das selbst weiss?

Fassbinder lässt grüßen.

P.s

Dietrich Brüggemann (HEIL) und Axel Ranisch (ALKI ALKI) sind am Freitag den 26.06.2015 um 15:00 Uhr im Rahmen von „Filmmakers live“ im
Gasteig Vortragssaal der Bibliothek zu erleben. Der Eintritt sit frei.

 



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