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Tale of Tales oder einfach Tal der Langeweile

 

cdn.indiewire

Ganz selten passiert das und meisst nur, wenn man sowieso bereits damit rechnet.

Dann schreibt man am besten gar nicht darüber, jedenfalls verfahren wir von critcs+compliments dann so, Anweisung von oben.

In diesem Falle kann ich jedoch nicht umhin, denn zu schade ist das Geld für diesen Mumpitz.

Natürlich, so könnte man argumentieren, gibt es den einen oder anderen Aspekt, dem man auch diesem Werk zu Gute halten muss, wie eben den einen oder anderen netten Nebenstrang, die vier tollen Bilder oder der Lacher, aber reicht das leider nicht annähernd dafür aus neunzig Minuten zu unterhalten, geschweige denn die über zwei Stunden, die der Film tatsächlich dauert.

Enttäuscht ist man schließlich am Ende noch ein wenig mehr, denn was hätte das für ein Film werden können. So bleibt leider nur eine fade, rissige Hülle.

Es ist zu erkennen, wohin der früher oftmals so großartige Regisseur Matteo Garrone (Gomorrha) wollte, doch sagen wir es offen: „Tale of Tales“ wurde zerstückelt!

Und wider besseren Wissen geben wir als Filmbegeisterte den Produzenten de Schuld dafür.

Bis das Gegenteil bewiesen werde.

Matteo Garrone hätte daraus sicher einen großen Film gemacht, basta.

J.Seidelmann

 



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