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„Die Sache mit dem Dezember“ oder ist das ein Debüt

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Es gibt großartige Bücher, die sind selten. Und es gibt Debütromane.

Mit einem Debüt, so will man sich zumindest unbewusst hartnäckig einreden (jedenfalls in unserer Redaktion), bekommt man den ersten Gehversuch eines Autors zu lesen.
Natürlich ist dem gewöhnlich nicht so. Die meißten Autoren oder Autorinnen beginnen ihre literarischen Schritte bereits im Teenageralter und selbst, wenn dem mal nicht so ist, wird das allererste Werk nur sehr, sehr selten verlegt.

Es gibt großartige Bücher. Und angeblich gibt es Debütromane, die wie ungeschliffene Diamanten sein sollen.

Aber um es kurz zu machen:
Auch „Die Sache mit dem Dezember“ von Donal Ryan ist natürlich keiner dieser ominösen, ungeschliffenen Diamanten.
Das Buch ist ein Rubin. Und darüber hinaus ist es von einer wunderbar geschliffenen Sprache. (ebenso wunderbar übersetzt von Anna-Nin Kroll)
„Die Sache mit dem Dezember“ ist die bildgewaltige Geschichte eines Außenseiters, der sich nicht unterkriegen lässt, der sich seine eigene Welt baut und darin zu leben gedenkt, bis man ihm selbst dies auch noch verbieten will.
Junot Diaz meets Jesus von Texas.
Ein ganz tolles Buch.



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